Betreuungsbetrag zusätzlich

Budgets und Fristen

Bis zu 2.400,00 Euro pro Jahr erhält ein Pflegebedürftiger, wenn sein Antrag gemäß § 45a SGB XI positiv beschieden wurde. Wird der volle Betrag in einem Jahr nicht ausgeschöpft, kann der nicht verbrauchte Anteil in das 1.Folgehalbjahr übertragen werden. Pflegebedürftige, die erst im Laufe eines Kalenderjahres die Leistungsvoraussetzungen erfüllen, erhalten den Betrag  anteilig.

Leistungsabrechnung

Die erbrachten Betreuungsleistungen werden mit dafür gekennzeichneten Leistungsnachweisen dokumentiert.

Die Abrechnung der Leistungen erfolgt auf dem Wege der Kostenerstattung an den Pflegebedürftigen. Bestandteil der Rechnungslegung ist der detaillierte Nachweis der erbrachten Leistungen mit Gegenzeichnung durch den Pflegebedürftigen oder dessen Betreuer. Eine direkte Abrechnung kann von uns nach Absprache mit den Pflegekassen mit Hilfe einer Abtretungserklärung durchgeführt werden. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Betreuungsbetrag

 Für Pflegebedürftige mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (psychisch kranke, behinderte oder demenziell erkrankte Menschen) hatte der Gesetzgeber bereits zum 1. Januar 2002 Verbesserungen bei der häuslichen Versorgung eingeführt. Solche Pflegebedürftige können seitdem zusätzlich für Betreuungsleistungen bis zu 460 Euro pro Jahr von der Pflegekasse im Wege der Kostenerstattung erhalten. Der Betrag dient der Erstattung von Aufwendungen, die den Pflegebedürftigen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen der Tages- oder Nachtpflege, der Kurzzeitpflege, von zugelassenen Pflegediensten (sofern es sich um besondere Angebote der allgemeinen Anleitung und Betreuung und nicht um Leistungen der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung handelt) oder von nach Landesrecht anerkannten niedrigschwelligen Betreuungsangeboten entstehen.

Der Betreuungsbetrag wurde mit der Pflegereform ausgebaut. Seit dem 1. Juli 2008 wird je nach Betreuungsbedarf ein Grundbetrag oder ein erhöhter Betrag gewährt. Seit 1.1.2015 ist der Betreuungsbetrag auf bis zu 104 Euro monatlich (Grundbetrag) bzw. auf bis zu 208 Euro monatlich (erhöhter Betrag) gestiegen – und damit auf bis zu 1.248 Euro bzw. 2.496 Euro jährlich. Personen mit einem vergleichsweise geringeren allgemeinen Betreuungsaufwand erhalten den Grundbetrag. Personen mit einem im Verhältnis dazu höheren allgemeinen Betreuungsbedarf bekommen den erhöhten Betrag.“

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflege/leistungen/ambulante-pflege/betreuungsbetrag.html

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